Samstag, Mai 01, 2010

Kerstin-Pur auf neuer Domain kerstinpur.de

Ab sofort ist Kerstin Pur auf einer neuen Domain zu finden: KerstinPur.de! Diese bekannte Seite wird mit ihrem alten Artikel weiter existieren. Aber auf der neuen Domain werden ab sofort alle neuen Artikel fortgesetzt.

Mittwoch, April 14, 2010

Gespeicherte Bilder

Die Bilder des gestrigen Abends werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die fantastischen Tanzszenen der Flying Steps - klar. Aber auch die etwa 10 Jährige Tochter eines Breakdancers, die zum Schlussapplaus mit auf die Bühne kam und verschämt-stolz ein Rad schlug (Riesenapplaus). Und der Vater eines der Tänzer, der glühte vor Glück. Eine Zauberhafte Nacht.

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Dienstag, April 13, 2010

Flying Bach haut mich um


So was Tolles hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Flying Bach = Bach plus Breakdance und Contemporary Dance....eine irre Kombination.

Was die Musiker und die Berliner Flying Steps (4 x Weltmeister im Breakdance!!!!) heute in der Neuen Nationalgalerie zum Besten war einfach nur umwerfend. Wenn Bach die Powermoves der "Jungs" sehen könnte, die zu seiner Fuge in F-Moll minutenlange Head Spins, Turtles und Windmills machen würde er sich im Grab umdrehen - um mitzutanzen!

Wer nicht so viel Glück hat wie ich, eingeladen zu werden und nicht die Kohle für den Eintritt hat, dem empfehle ich, ´ne warme Decke und ´ne Flasche Wein mitzunehmen und sich das Ganze durch die riesigen Glasfenster an der Rückseite der Neuen Nationalgalerie anzusehen. Läuft noch: Mi. 14, Fr 16., Sa 17., So 18., Mi 21., Fr 23., So. 25. April, Di 27., Mi 28., Fr. 30. April und Sa. 1. Mai ? jeweils 20:30 Uhr.

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Buch "Spring" erhält Lesegut Auszeichnung


Das Magazin "LeseGut spezial" hat mein Buch "Spring. Hinein ins volle Leben" mit dem Markenzeichen "Lesegut" prämiert. Das Markenzeichen erhalten nur Bücher, die
- literarisch hochwertig geschrieben oder übersetzt sind ;-)
- Christliche Werte, die dem Wohl unserer Gesellschaft dienen, transportieren
- den Leser etwas für´s Leben dazu lernen lassen.
- ganz einfach Lebensfreude pur vermitteln.
Ich freue mich über die Auszeichnung.

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Montag, April 12, 2010

Transformation....

Wen´s interessiert: "Was heißt für mich "Transformation?" Kurzinterview (4 Min) mit mir im Rahmen des Transforum von Daniel und Nina Trebin. http://www.transforum-berlin.de/2010/download/

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Umgang mit Katastrophen

Bin gerade im Internet auf der Suche nach der genauen Bezeichnung für eine Ruine, die im nächsten Down to Earth Kalender erscheinen wird, auf einen spannenden Artikel zum Erdbeben in Lissabon gestolpert, dessen Auswirkungen auf die Denk- und Kulturgeschichte Europas mich seit Jahren faszinieren.
Im Jahr 1755 zerstörte ein starkes Erdbeben mit darauf folgender Flutwelle, Bränden und Plünderungen weite Teile Lissabons. Etwa 60.000 Menschen starben. Das Erdbeben erschütterte nicht nur den Boden unter der portugiesischen Hauptstadt, sondern auch das Denken der Europäer. Voltaire verlor seinen Glauben an Gott. Das Vertrauen des kleinen Goethe (damals 6 Jahre alt) wurde stark irritiert. Diese beiden Männer wiederum prägten mit ihrem Denken Herrscher (z. B. Friedrich den Großen), Theologen, Philosophen und "ganz normale Menschen" in der ganzen Welt. Es ist ja nie das, was geschieht, was das Entscheidende ist, sondern unsere Interpretation desselben, die unser Vertrauen in Gott und/oder das Leben stärkt oder schwächt.

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Sonntag, April 11, 2010

Allein unter Esos

Die Buchhandlung Lehmanns aus Leipzig hatte mich im Rahmen der "Tage der Spiritualität" zu einer Lesung aus "Die Hütte und ich" eingeladen. Da war ich heute. Es gab viel Hintergrundgeräusche wie etwa eine laute Kaffemaschine neben dem Publikum und Getrampel auf der einzigen Treppe, die direkt hinter dem Podium war. Das hat mich stellenweise irritiert. Ansonsten lief die Lesung gut, ich konnte sehen, dass einige Zuhörer Tränen in den Augen hatten. Vermutlich hat etwas sie berührt.
Anschließend habe ich mir noch die Stände und Angebote, die es sonst noch gab, angesehen. Da wurde "Schamanische Reise zur Seele" ebenso angeboten wie "Lass dich nicht behexen - mit magischem Schutzschild negative Kräfte abwehren und Tarot Beratung...Habe mich noch eine Weile mit einer Kollegin unterhalten und mich dann auf den Weg zurück nach Berlin gemacht.

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Samstag, April 10, 2010

Ausschwingen

Die letzten Monate, eigentlich die letzten Jahre, waren sehr intensiv. Kaum war ein Projekt abgeschlossen, stand schon das nächste vor der Tür. Das war o.k. und für die Aufbauphase auch passend. Derzeit ist noch das letzte Produkt fürs Frühjahrs-Verlagsprogramm in der Mache: Das Impulsheft "Zukunftsfragen". Parallel dazu die Planung fürs Herbstprogramm.
Trotzdem genieße ich es, dass die intensive Aufbauphase im Verlag ganz offensichtlich durchgestanden und überstanden ist. Ich habe und nehme mir derzeit immer mal wieder eine halbe Stunde Zeit, um Ordner zu sichten (im Computer oder "echte" Ordner), Dinge zu sichten und zu verschlanken usw. Ich genieße diesen wachsenden Freiraum sehr.

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Donnerstag, April 08, 2010

Heidnisches Christentum

Das Buch Heidnisches Christentum von Frank Viola ist jetzt auf Deutsch erschienen. Ich habe es vor einigen Jahren auf Englisch gelesen. Ich fand es sehr spannend, wie viele vermeintlich christliche Traditionen gar nicht von Christen selbst entwickelt, sondern aus heidnischen Riten und Ritualen wie etwa dem Kaiserkult übernommen wurden.

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Das ist doch richtig clever. Die deutschen Gerichte sind überlastet. Prozesse dauern lange. Monatelang. Jahrelang. Wenn man Pech hat, Jahrzehnte. Die Bundesregierung plant deshalb einen Gesetzesentwurf, nach dem man Entschädigung bei Prozessverzögerung einfordern kann. Darüber entscheiden dann wahrscheinlich die Gerichte. Das führt zu noch mehr Überlastung. Eine sehr interessante Form der Problemlösung.

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Montag, April 05, 2010

Fastenzeit - Lesezeit

In der Passionszeit habe ich, um mehr zur Ruhe zu kommen, die Anregung eines Freundes aufgegriffen und den Computer ab 19.00 (meist) nicht mehr angerührt. Mir tat das richtig gut. Statt Abends "noch mal schnell" was am Computer nachzusehen, hatte ich mehr Ruhe zum Lesen, habe ´ne ganze Menge Bücher gelesen, die ich schon lange (fertig) lesen wollte. Und bin trotzdem (oder deswegen?) mit der Arbeit gut voran gekommen. Kurz: es hat mir gut getan. Ich denke die gute, nun 5o Tage eingeübte Gewohnheit, werde ich ich beibehalten.
Jetzt schalte ich den Computer auch gleich wieder aus - musste nur kurz etwas nachschauen. Aber will nicht hängen bleiben. So. Das reicht.

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Freitag, April 02, 2010

Vater, vergib ihnen....

Am Kreuz sprach Jesus die Worte "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
Wer ist "sie"?
- Die, die ihn kreuzigten und die Nägel in seine Hände schlugen?
- Die, die die politische Verantwortung für seine Verhaftung trugen?
- Die religiöse Elite, die ihn aus Eifersucht an die Machthaber auslieferte?
- Die Menschen, die durch ihre Getrennt-Sein von Gott seinen Tod nötig machten?
- Die - wir alle?

Warum sagt er nicht: "Ich vergebe ihnen."
- Weil jede Schuld an Menschen auch den Schöpfer trifft?
- Weil nur der, der selbst schon von Herzen vergeben hat, andere um Nachsicht bitten kann?

Wieso der Zusatz: "Sie wissen nicht, was sie tun?"
- Weil er weiß, dass Menschen, wenn sie die Folgen ihrer Handlungen abschätzen könnten, oft anders entscheiden würden.
- Weil Vergebung, die zeitnah - nicht erst Monate später - geschieht verhindert, dass das eigene Herz vergiftet wird.
- Weil er weiß, wie sehr uns das beim Vergeben (egal ob wir uns selbst oder anderen vergeben möchten) entlastet, wenn wir im Blick behalten, dass verletzendes Handeln oft unabsichtlich geschieht.

Ich bin mir nicht sicher, ob das theologisch korrekt ist, aber ich habe den Satz für mich so übersetzt: "Vater, vergib ihnen (oder auch: Ich vergebe ihnen), denn sie haben keine Ahnung, welche Folgen ihr Handeln hat."
Oder auch: Vater, vergibt mir, ich hatte keine Ahnung, welche Folgen mein Handeln haben würde."
Mich entlastet das und macht das das Vergeben leichter. Mir selbst und anderen.

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Donnerstag, April 01, 2010

Tag mit Gott

Ich komme gerade aus Bernau zurück, wo ich eine "Tag mit Gott" verbracht habe. Bernau habe ich erstmals besucht. Der Stadtkern - umgeben von einer mittelalterlichen Mauer - war eine merkwürdige Mischung aus Fachwerkhäusern, klassizistischen und mittelalterlichen Bauwerken (ca. 30% der Gebäude) und Plattenbau (der Rest). Es hatte den Charme einer alten Dame, die zum eleganten Abendkleid aus Seide Gummistiefel, einen Anorak und Platikschmuck trägt.


Der Ort hat mich berührt mit seinen Brüchen, seiner architektonischen Verletztheit, dem ästhetischen Missbrauch, den er ebenso offen zeigt wie andere Verletzungen aus der Vergangenheit. So erinnert ein Denkmal aus Rost und Glas an die Namen der Frauen, die als Hexen gebrandmarkt und getötet wurden, ein anderes an die Synagoge, die früher in der Innenstadt stand.


Doof war, dass das Buch "Die Bürgschaft" aus der Serie "Poesie für Kinder", das ich mir als Erinnerung an eine Ausstellung, die ich heute gesehen habe, und einen Strauß roséfarbener Tulpen am Bahnhof habe stehen lasen. Schade.

Dennoch tat mir dieser "Tag mit Gott" sehr gut. Ich lese am 1. Tag des Monats immer alle Notizen, die ich mir im vorausgegangen Monat gemacht habe, durch. So kann ich mir noch einmal in Erinnerung rufen, was mir wichtig wurde. Und dann bete und überlege ich, was mir beruflich, geistlich und persönlich für den folgenden Monat wichtig ist. Heute hab ich erstmals die "10 Gebote für April" aufgeschrieben. Gebote eher spielerisch zu verstehen ist, es sind die Ratschläge, die ich mir selbst für gutes Leben gebe. (Hmm. Vielleicht sind Gottes Gebote ja nichts anderes?!).
Ich hab mir meine zehn Gebote jetzt in meinen Timer geschrieben. Wenn ich ihn aufschlage sind links die 10 Gebote für April, an die ich mich selbst erinnern will. Daneben steht die Wochenplanung für die jeweilige Woche - also die wichtigsten Aufgaben und Termine als Übersicht. Rechts ist dann meine Tagesplanung mit den aktuellen To-Dos.
Da kann ja fast nichts mehr schief gehen.

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Sonntag, März 28, 2010

Hütte-WoW-Wochenende

Ich bin beeindruckt von dem gerade aktuell erlebten Hütte-Wochenende. Ich wünschte, ich könnte alles erzählen, was sich bei Menschen innerlich in der Zeit bewegt hat - was aber aus Gründen der Vertraulichkeit nicht geht.
Von daher nur zwei Kommentare:
- "Meine große Traurigkeit, die mich seit Jahren begleitet hat, ist verschwunden."
- "Das war das beste Seminar, das ich je erlebt habe."

Beim letzten Kommentar klatschen die Teilnehmer so begeistert, dass es - wohl durch die Vibration - ein Bild von der Wand schmiss ohne dass jemand es berührt hat.
Ich bin tief beeindruckt von dem, was sich im Leben von Menschen in nur 48 Stunden tief verändern kann - mehrere Teilnehmer fanden Lösung für Dinge, die sie fast ein Leben lang belastet hatten (teilweise 50 ! Jahre und länger). So etwas miterleben zu können ist einfach nur zum Stauen.
Für mich persönlich war auch schön, zu erleben, wie viel die anderen vom Team mich entlastet haben, besonders angesichts der Tatsache, dass ich nicht so viel Energie hatte wie sonst.

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Montag, März 22, 2010

Was macht Vergeben leicht

Ich bin überzeugt: Vergeben ist leicht. In dem Moment, wo man von Herzen vergibt, ist plötzlich alles klar. Das Herz wird leicht. Hinterher fragt man sich, warum man das, was belastet hat, nicht schon früher losgelassen hat. Nur: Der Weg bis zu diesem Moment ist meiner Erfahrung nach nicht oft nicht so leicht. Manche Denkweisen, Ängste, Haltungen machen es uns schwer, zu vergeben.
Ich beschäftigte mich gerade deshalb recht intensiv mit der Frage, was Vergeben leichter macht. Welche Gedanken, Einstellungen, Erfahrungen, Zitate, Haltungen machen es Menschen leichter, zu vergeben oder um Vergebung zu bitten? Ganz umfassen. Sich selbst, anderen, Gott....
Bitte schreibt eure Gedanken und Erfahrungen als Kommentar. Ich bin sehr neugierig auf das, was ich von euch erfahren und lernen werde.

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Sonntag, März 21, 2010

Tag und Nacht gleich

Heute ist Tag und Nacht gleich....(Äquinoktium). Und es liegen 6 Monate vor uns, wo es mehr Tag gibt als Nacht. Wie wunderbar!!! Frühling!

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Dienstag, März 16, 2010

Zeitfallen


Achtung Zeit-Fallen!
Wenn Sie den ganzen Tag viel arbeiten, aber die wichtigen Dinge trotzdem liegen bleiben und Sie sich abends fragen, wo Ihre Zeit geblieben ist, sind Sie vielleicht in eine (oder mehrere) dieser Zeit-Fallen getappt: 1. Versuchen Sie, zu viel auf einmal zu tun? 2. Haben Sie keine Ziele und Prioritäten? 3. Sind Sie schlecht organisiert? 4. Lassen Sie sich leicht ablenken? 5. Fällt es Ihnen schwer, Aufgaben an andere abzugeben? 6. Schieben Sie Unangenehmes lange vor sich her? 7. Planen Sie zu wenig Zeit für Unvorhergesehenes ein? 8. Können Sie nicht Nein sagen? 9. Wollen Sie alles perfekt machen? 10. Gönnen Sie sich zu wenig Erholungspausen?
Quelle: Seiwert Tipp vom 16. 2. 2010

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Unsere Bücher als apps?

Kurze Umfrage: Würdet Ihr Impulshefte, Quadros etc. von uns kaufen, wenn wir sie als Apps fürs iphone und andere smartphones zur Verfügung stellen würden? Wenn ja: Was dürfte das kosten? [Hinweis: Uns kostet es ein paar Hundert Euro pro Text + Apple + der Anbieter wollen je ca. 30% vom Verkaufspreis.]
Ich stecke gerade in einem Entscheidungsprozess, würde mich freuen, wenn ihr mir Eure Gedanken und Impulse mitteilt.

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Schöne Kirche


Die Kathedrale in Sevilla ist nach dem Petersdom und Notre Dame in Paris die drittgrößte Kathedrale der Welt. Im Innenraum sind Unmengen an Edelhölzern, Gold, Silber und Edelsteinen verarbeitet. Der Stil war nicht ganz nach meinem Geschmack, Geschmäcker ändern sich mit dem Bedarf den Menschen haben...und mein Bedarf nach Überfülltem, Überladenen etc. ist schon durch meinen Schreibtisch reichlich gedeckt. Prachtvoll war sie allemal. Zumindest, wenn man Kosten und Aufwand als Maßstab nimmt. Bei der Besichtigung begleitete mich ein Mann, der aus Venezuela stammte. Seine Vorfahren wurden vermutlich ausgebeutet, um diese Pracht zu ermöglichen. Tausende, vielleicht sogar Millionen Menschen aus Südamerika starben in den Silberbergwerken, deren Ertrag in der Kathedrale tatsächlich zentnerweise verarbeitet wurde.
Ich frage mich, wonach Gott die Pracht seiner Kathedrale misst. Vielleicht nach Liebe, die wie Gold im Feuer geläutert ist, nach Mitgefühl, Barmherzigkeit, Erbarmen, Geduld, Opferbereitschaft, Glauben, Hoffnung, Gerechtigkeit usw. Wahrscheinlich glänzen in seinen Augen einige Kirchen gewaltig, die in keinem Reiseführer zu finden sind.

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Kopf frei

Heute Morgen wurde mir ein Stück der Nasenmuscheln herausoperiert, damit ich besser Luft bekomme. Ich bin erstaunt, wie schnell man nach so einer Operation - trotz Vollnarkose - wieder fit ist. Bereits zwei Stunden nach der Operation wurde ich wieder nach Hause entlassen. Offensichtlich haben sie das Gehirn nicht rausoperiert. Ich hatte einen richtigen Kreativschub, als ich hier ankam und hab mit viel Freude am neuen Quadro "Coaching Basics" weitergeschrieben. Etwa die Hälfte des Textes ist jetzt fertig und es macht mir ziemlich viel Spass, mein Wissen weiterzugeben und mir Fragen und Handlungsimpulse auszudenken. Juchu!
Werde trotzdem erst mal Mittag essen und dann ´ne Runde schlafen...will es ja nicht übertreiben.

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Samstag, März 13, 2010

Laut 2

Die Müllabfuhr kommt hier mitten in der Nacht, also irgendwann zwischen Mitternacht und vier Uhr Morgens, und ist - natürlich laut. Ein Mal pro Woche (das war auch gestern Nacht) werden die Mülltonnen zusätzlich noch mit Hochdruckreiniger abgesprüht -auch nicht leise. Da kommen die besten deutschen Ohrstöpsel nicht gegen an!
Und: Wenn alles um mich herum laut ist, kann ich ja leise sein!!!

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Freitag, März 12, 2010

Sherry und Flamenco


Heute fuhren wir nach Jerez, der Geburtsstadt des Sherry und des Flamenco - eine Stadt, die im Vergleich zu Sevilla beschaulich und verträumt wirkt - dennoch lange als Bastion der Mauren gegen die Spanier gedient hat - und Neues entwickelt. Hier kamen findige Weinbauern auf den klugen Gedanken, den lokalen Wein international zu vermarkten (die Engländer, die Jerez nicht aussprechen konnten, machten dann Sherry daraus...aus dem Namen, nicht aus dem Getränk - für das behielten die Spanier zum Glück die Oberhand). Eigentlich wollten wir in einen der Weinberge gehen, aber hier passiert Nachmittags gar nichts....die berühmte Andalusische Siesta, die in den heißen Sommermonanten absolut Sinn macht, hält auch im Winter in den Mittagsstunden die Aktivitäten auf - uns so öffneten die Bodegas so spät, dass wir es vor der Rückfahrt unseres Buses nicht mehr geschafft hätten. Die Tatsache, dass der Reiseführer auch noch phantasievolle, falsche Öffnungszeiten angab, half bei der Planung nicht unbedingt. Immerhin konnten wir uns, da uns schon der Besuch und die damit verbundene Sherry-Probe verwehrt war, an dem Sherry-Duft berauschen, der von den Fässern, die hinter den verschlossenen Toren gelagert waren, in unsere Nasen wehte. Und wir genossen dann eben in einem Café einen Tio Pepe (der angeblich beste Sherry der Stadt, auf alle Fälle seeeeeeeeeeeeeeeeeehr lecker).
Auf der Rückfahrt waren an vielen Stellen überflutete Felder zu sehen...viele Farmen waren kaum zugänglich, weil die Wege noch überflutet waren - Folgen der extremen Regenfälle der letzten Wochen. Dort wo das Wasser zurückgewichen ist, kommt das schönste, lebendigste, leuchtendste Grün hervor, was ich je gesehen habe.
Sprechen kann ich noch immer nicht - kuriere meine Stimme gerade mit frischem Ingwer-Tee mit Minze und Honig. Aber so schlimm ist das nicht. Mein Spanisch ist ähnlich wie das Deutsch Mark Twains, der über seine Sprachkenntnisse sagte: "Wörter kenne ich viele, die Endungen kennt nur der Herr."

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Schönheitswettbewerb

Gestern Morgen war ich im Indienarchiv, wo 8 Millionen ! Dokumente, die die Eroberung Lateinamerikas und anderer kolonialisierten Regionen lagern. Die kann man natürlich nur zum Teil sehen - trotzdem beeindruckend, wie viel geballte große und kleine Geschichte sich hier auf einem Raum befindet.
Dann gingen wir zum Alcazar, einem Palast, der seine Ursprünge in maurischer Zeit hat und später weitergebaut wurde. Das Gebäude ist traumhaft. Maurische Architektur vom feinsten, filligrane Steinmetzarbeiten. Später waren wir noch in den Gärten. Orangenbäume, die voller Orangen hingen (allerdings Zierorangen, bitter wie Zitronen, wir haben es probiert!), überall sanft plätscherndes Wasser - traumhaft.
In der Gunst um das beliebteste Fotomotiv hat am Ende nicht der Palast gewonnen, sondern - ein Pfau, der etwa 10 Min lang nur für uns beide Rad geschlagen und sich ins Zeug gelegt hat. Beim Wettbewerb um die Schönheit gewinnt am Ende doch das schöpferische Original.



Was gerade definitiv keinen Schönheitswettbewerb gewinnt ist meine Stimme. Mein Hals ist entzündet, sie ist rau wie ein Reibeisen und ich kann nur flüstern. Extrem übel. Vielleicht will die auch mal Urlaub machen.

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Donnerstag, März 11, 2010

Sevilla!


Es tut gut, hier in Sevilla zu sein. Nach einem gemütlichen Morgen werde ich mich jetzt aufmachen, die Stadt zu erkunden...Das Wetter hier ist durchwachsen, kühl, bewölkt, aber ich habe offensichtlich die bestmöglichen Tage im März erwischt. Selten habe ich so schönes Grün gesehen, wie auf dem Landeanflug. Leuchtend grüne Frühlingswiesen, die sich mit weißen und gelben Blüten geschmückt haben.
Nach dem Essen haben wir die Stadt erkundet. Conny, die gerade ein Erasmus-Jahr hier macht, hat mir die "Basics" von Sevilla gezeigt, natürlich haben wir auch spanische Leckereien ausprobiert - herrliches Gebäck, das alle Kalorien der Welt zu vereinigen scheint, aber extrem lecker schmeckt - da werde ich sicher noch weitere Experimente wagen, auch wenn ich nicht so scharf auf die Kalorien bin. Ich wusste nicht, dass die Spanier so gut backen können.
Woran ich mich noch gewöhnen muss, ist der Lärm. Leute reden unendlich laut. Im Flugzeug versuchten die Deutschen in ihren Sitzreihen zu schlafen, die Spanier unterhielten sich - und den Rest der Fluggäste. Laut. Laut ist es auch Nachts. Bin nicht ganz daran gewöhnt, dass Menschen Nachts laut sprechend und singend !!! unter meinem Fenster vorbeilaufen. Puh.
Selbst die Hunde bellen laut. Als wir auf einer Parkbank sassen, kläffte ein Mini-Hund so laut, dass er alle Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein Passant lächelte mich an, zeigte auf den Hund und sagte: "Leon!! (Löwe) ich antwortete "Si!" Und war mächtig stolz, mein erstes Gespräch in Spanisch! erfolgreich bewältigt zu haben. Für tiefergehende Konversation als Spott über bellende kleine Hunde reichen meine 20 Wörter Spanisch jedoch noch nicht. Aber immerhin.
Und ich kann mir Milchkaffee bestellen! Cafe con Leche! Das werde ich gleich machen...und mir dann die Kathedrale ansehen, die auf den Grundmauern einer riesigen Moschee erbaut ist. Gestern war sie geschlossen, man kam nur in eine Nebenkapelle. Dort hing unter der Decke ein riesiges Netz, das all den Stuck, der abbröckelte auffing...offensichtlich nötig - es langen Kopfgroße Stücke Putz in dem Netz. Für grundlegenden Sanierung fehlt offensichtlich das Geld - was für ein Bild für den Zustand der Kirche an vielen Orten.
So...jetzt aber los...den Tag nutzen und gespannt sein, was er mir bringt.

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Montag, März 08, 2010

CO2 Neutral leben


Gerade hab ich den Pachtvertrag für einen Hektar Neuaufforstung von tropischem Wald in Panama unterschrieben. Mit einem bereits bestehenden Vertrag (0,5 ha) habe ich jetzt genug Wald angepflanzt, um meinen lebenslangen (!) C02 Ausstoß zu neutralisieren. Gutes Gefühl. Ich bemühe mich natürlich trotzdem darum, möglichst klimaschonend zu leben.
Nebenbei sind die Bäume auch Teil meiner Altersversorgung. Als Selbständige bekomme ich ja keine Rente. Die Bäume werden genutzt z. B. wird der Bio-Kakoa geerntet und verkauft, die Erträge bekomme ich. Und in ca. 20 Jahren werden die großen Bäume verkauft und dann werden wieder neue gepflanzt. Gutes Gefühl. [Genauere Infos dazu kann ich euch mailen.]

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Resonanz

In einem klugen Buch - Würde und Eigensinn von Udo und Gabriele Baer - habe ich gelesen, dass jeder Mensch für seine gesunde Entwicklung Resonanz braucht. Das gilt für Kinder natürlich in besonderer Weise, aber auch erwachsene Menschen brauchen Resonanz, um innerlich gesund zu werden oder zu bleiben - und zwar Resonanz auf drei verschiedenen Ebenen:
- Nährende Resonanz: Wahrgenommen-Werden und Interesse. Den anderen bemerken. Ernstes Fragen nach dem "Wie geht es dir?" Worte und Signale, die deutlich machen: "Du bist da, ich sehe dich, ich höre dich. Ich nehme dich an."
- Spiegelnde Resonanz: Ehrliche, respektvolle Rückmeldung. "Ich sehe dich und teile dir mit, wie ich dich wahrnehme. Ich sage dir, wie du auf mich wirkst.
- Resonanz als Gegenüber: Signale die zeigen: Hier bist du anders als ich, hier bin ich anders als du. Ich denke, fühle, handle anders als du, sage dir meine Meinung, höre deine und setze mich damit auseinander. Das kann auch mal Reibung und Streit bedeuten.

Ich finde das sehr spannend, versuche gerade zu beobachten, auf welche Art ich Resonanz gebe und bekomme. Und frage mich auch, wie das für Gott ist. Wenn wir nach seinem Bild geschaffen sind, dann wünscht er ebenso wie wir Resonanz auf allen drei Ebenen. Ich gebe ihm, glaube ich, gerade viel Resonanz auf der Ebene als Gegenüber. Das darf auch sein.

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Samstag, März 06, 2010

Potsdam

Bin heute Nachmittag nach Potsdam gefahren...einfach so. Habe es genossen, lange in meinem Lieblingscafé zu sitzen, ins Schneetreiben zu sehen und zu lesen, mich in einem Laden, der gerade 2-jähriges Bestehen feierte, bei live-Musik kostenlos schminken zu lassen (wie machen die Profis das nur, dass es wirklich gut aussieht), Rosé zu trinken und mir ein Sommerkleid zu kaufen (die Hoffnung stirbt zuletzt)....und bei knallrotem Sonnenuntergang (der Schnee verzog sich wieder) nach Hause zu gehen. Der Tag hat mir, weil ich immer noch etwas müde und ausgelaugt bin, echt gut getan.

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Freitag, März 05, 2010

Spione unterwegs


Unsere Spione lauern überall. Gerade bekomme ich von verschiedenen Seiten Fotos von Leuten, die Down to Earth Sachen irgendwo entdeckt haben. Schaufensterdeko z. B. in Marburg (danke, Tina), im Buchhandel usw. Das neueste (danke, Daniel): unser Jahr der Stille Poster in einer katholischen Kirche. Die haben zwar - frech - unsere Werbung mit ihrer eigenen überklebt, aber eben unser Poster verwendet. Auch ok.

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Coaching Sternstunde

Gerade hatte ich mal wieder eine von diesen Coaching-Sternstunden. Zu Beginn eine Kundin, die gar nicht so genau benennen konnte, was sie eigentlich drückt und will. Am Ende eine, die glücklich strahlte, weil sie eine konkrete, umsetzbare, einfache Lösung für ein konkretes Problem gefunden hatte. Ich strahlte mit!

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Donnerstag, März 04, 2010

Manuskripte

Rekord: In dieser Woche habe ich 12 Manuskripte (!!!) von Menschen, die ihre Bücher gern bei mir veröffentlichen würden, angeboten bekommen. Ich kann das gar nicht alles bewältigen und lesen, schreibe (fast) nur Absagen. Bei manchen Themen ist klar, dass sie gar nicht zu uns passen und es keine ausreichend große Interessentengruppe dafür gibt. Manchmal habe ich Sorge, dass mir dabei etwas durch die Lappen geht, was wirklich gut und wichtig wäre, es zu veröffentlichen. Aber da ich nur begrenzt Zeit und Ressourcen zur Verfügung habe, kann ich nur relativ grob prüfen und übe mich darin, schnell zu entscheiden...und hoffe, dass ich dabei Wertvolles nicht übersehe.

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Lesezeit

In der Fastenzeit Abends ab 19.00 den Computer nicht mehr zu berühren, tut richtig gut. Ich nehme mir viel mehr Zeit zum Lesen...habe mir einen Stapel mit interessanten, aber erst halb gelesenen Büchern aufs Sofa gepackt, die ich in den nächsten Wochen zu Ende lesen möchte. Von Architektur bis jüdische und arabische Theologie und Coaching bis Psychologie. Alles spannend. Und entspannend.

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Dienstag, März 02, 2010

Tea with Hezbollah


Gestern habe ich das Tea with Hezbollah fertig gelesen - ein weitgehend faszinierender Bericht darüber, wie zwei Männer den Nahen Osten bereisen und mit hochrangigen Vertretern Hamas, Hisbollah usw. darüber sprechen, was sie von dem Gebot Jesu halten, den Nächsten wie sich selbst zu lieben. Spannender Einblick in das Denken der Menschen, die dort leben und etwas zu sagen haben.

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Montag, März 01, 2010

Selbstbewusstsein

Mein Selbstbewusstsein muss gewachsen sein. Ich ecke überall an. Uwe Erwin Engelmann

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Woran erkennt man, dass die Leute den Winter satt haben?



[Danke an M. für das coole, etwas morbide Bild.]

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Sonntag, Februar 28, 2010

In vollen Zügen

Habe heute ein Buch (fast) in einem Zug gelesen. Nach 6 Wochen mit fast täglichen Zugfahrten freue ich mich jetzt auf 6 Wochen ohne DB...

- Dahindämmernde Begleiter
- Dauernde Betriebsstörungen
- Drückende Enge
und
- D-Englische Bronunciäschion

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Dienstag, Februar 23, 2010

Herrlich - mich zeigen


In meinem Newsletter an meine Kunden, den man auf bei Down to Earth abonnieren kann, hab ich heute ein paar Gedanken einem Text aus der Bibel wiedergegeben:

Weil du in meinen Augen so wertvoll bist, sollst du auch herrlich sein, und ich habe dich lieb. Jesaja 43, 4

Obiger Text, der ursprünglich an Israel gerichtet war, aber durchaus auch persönlich verstanden werden kann, berührt mich sehr. Da sagt der Allmächtige Gott, dass er möchte, das WIR herrlich sind. Nicht er allein, sondern wir mit ihm. HERR - lich.

Bei herrlich denke ich an strahlenden Sonnenschein, glitzerndes Licht auf dem Wasser - Gottes Glanz, der sich widerspiegelt. Wir Menschen sind tatsächlich geschaffen, etwas von Gottes Glanz, von seinem Leuchten, von seinem Wesen widerzuspiegeln.

Doch häufig wagen wir es nicht, uns und all das HERRliche, was in uns ist zu zeigen - aus Angst vor der Reaktion der anderen: "Was könnten denn die denken, wenn ich ...." "Wer bin ich schon?" Wir sind gefangen in falscher Scham. Echte Scham schützt INTIMES davor, an den falschen Stellen in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Sie ist ein guter Schutz.

Falsche Scham bewirkt jedoch, dass ALLES versteckt und hinter einer Mauer verborgen bleibt. Auch das was andere bereichern und beschenken kann. "Ich wage es nie, zu sagen und zu zeigen, was mir wichtig ist, bin gefangen in der Angst vor der Reaktion der anderen, ich fürchte, was sie sagen und denken könnten. Also sage ich lieber nichts." erzählte mir kürzlich eine begabte, kreative Frau.

Scham-Sätze wie "Ich bin ja doch nichts." "Wen interessiert schon, was ich sage." sperren Menschen hinter einer Mauer der Scham ein. Beraubt werden dabei alle. Der Mensch, der sich schämt, weil er nicht zeigen und mitteilen kann, was er an Vorlieben, Ideen und Gedanken hat. Er erlebt nicht die Freude, dass er etwas Bereicherndes und Schönes zum Leben anderer beitragen kann. Beraubt werden jedoch auch die Mitmenschen, die die HERR-lichen Geschenke, die dieser Mensch ihnen geben könnte, nicht erhalten.

Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas zitierte bei seinem Amtsantritt (1994) Marianne Williamsons Worte aus "Return to love":

Unsere tiefste Angst ist nicht,
dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist,
dass wir grenzenlos mächtig sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
was uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns:
Wer bin ich, so brillant zu sein, prächtig, talentiert, fabelhaft?
Doch wer bist du, um dies nicht zu sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen, dient der Welt nicht.

Es gibt nichts Erleuchtetes daran,
dich so klein zu machen,
damit die Leute um dich herum
sich nicht unsicher fühlen müssen.

Wir sind geboren, um die Größe Gottes,
der in uns ist, zu verwirklichen.
Diese Größe ist nicht nur in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen!
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht,
so befreit unsere Gegenwart automatisch Andere.

Rosemarie Stresemann hat sich lange mit dem Thema Scham auseinander gesetzt. In ihrer Kindheit war Scham noch ein beliebtes Erziehungsinstrument: "Geh in die Ecke und schäm´dich" gehörte zum pädagogischen Repertoire. Sie hat analysiert, wie falsche Scham wirkt und wie sie Menschen daran hindert, sich und das, was ihnen wichtig ist zu zeigen.

Dabei hat sie entdeckt, dass Gott uns nicht beschämt. Im Gegenteil. Er trägt nicht nur unsere Schuld, sondern nimmt auch unsere falsche Scham auf sich - um uns zu befreien. Damit wir seine HERRlichkeit neu widerspiegeln können. Ihr neues Quadro: "Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham" empfehle ich jedem, der verstehen will, wie falsche Scham wirkt und wie man davon befreit werden und unbeschwerter leben und sich offener zeigen kann.

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Routine II

Die Nachwehen der drei Wochen, die ich außerhalb des normalen Rhythmus verbracht habe, sind noch zu spüren: Mein Körper ist schlaffer als gewöhnlich (mir fehlte die Bewegung, das Radfahren, das Training...und es gab unterwegs mehr Essen als sonst!), der Hals ist noch rau vom vielen Sprechen, auf dem Balkon liegen Blätter, im Büro liegt Unerledigtes....
Ich habe noch 2 "normale" Berliner Bürotage und 4 Tage außerhalb der Routine vor mir (Geburtstag meines Vaters, Transforum-Konferenz, Geburtstagsfeier)....die zwei normalen Tage versuche ich in einer Mischung aus "das Nötige tun" und "genug Raum für Erholung lassen" zu gestalten...und freu mich riesig auf die Routine nächste Woche!!!

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Montag, Februar 22, 2010

Internet-Fasten

Ein Freund hat mir erzählt, dass er in der Fastenzeit ab 19.00 nicht mehr an den Computer / das Internet gehen will. Die Idee finde ich sehr gut. Das will ich jetzt auch machen. Da ich sonst genug eigene Ideen habe, ist es für mich in Ordnung, wenn ich mal jemanden etwas nachmache, wenn die Sache gut ist.

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Sonntag, Februar 21, 2010

Routine

Nach fast 3 Wochen unterwegs, freue ich mich, dass nun langsam Routine einkehrt. Freue mich auf 3 ganz normale Bürotage diese Woche in Berlin in dieser Woche...Routine kann etwas wunderbar Stärkendes sein.

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Die Hütte 3

Das Seminar "In seiner Hütte" war wieder einmal überraschend gut. Überraschend, weil man vorher nie genau sagen kann, was die Menschen bewegen wird. Gut, weil sie - wie man an den Feedbackbögen erkennen kann - offensichtlich viel bewegt hat. Gott sei Dank. Und ich fühle mich jetzt erfrischter als vor dem Seminar.

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Donnerstag, Februar 18, 2010

Frühlingsträume

Heute Nacht habe ich geträumt, jemand hätte mich durch eine hügelige Schneelandschaft gezogen, die sich nach einer Weile in eine blühende Frühlingswiesen verwandelt hätten.
Das hab ich wohl meine 4-stündige Reise durchs verschneite Deutschland verabeitet - und meine Sehnsucht nach dem Frühling.

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Thüringen und Franken

Gestern Abend war die Lesung in dem bisher wohl schönsten Veranstaltungsort der Reise: im ca. 400 Jahre alten Rathaus von Hildburghausen, in dessen Veranstaltungsraum auch Fliesen aus dem Mittelalter, Tierknochen aus der früheren Fleischerei, Türbeschläge und andere historische Fundstücke ausgestellt hatten. Der Raum hatte Athmosphäre! Publikum war gemischt: Gemeindevolk und Leute, die aus der Zeitung davon gehört hatten. "Ich bin Atheist, so wie man das hier eben war, bin aus reiner Neugierde hier." Spannend.
Heute geht es nach Nürnberg...Heimspiel. Hier muss ich niemandem erklären, woher ich komme und warum ich das "R" rolle...das fällt hier in Franken nicht einmal auf.

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Mittwoch, Februar 17, 2010

Neue Farbe....

Eine Gemeinde, die ihr Gebäude mitten in einem Szenebezirk Berlins hat, hat meinen Vorschlag aufgegriffen, ihren ziemlich öden Eingangsbereich optisch aufzupeppen - weil einladend sein auch mit dem Aussehen beginnt. Geholfen bei der Entscheidung hat sicher mein Angebot, dass ich ihnen die Farbe spendieren würde, wenn sie das neu gestalten (ein bisschen Motivationshilfe kann ja nichts schaden!)

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Dienstag, Februar 16, 2010

Zukunftsperspektive

Eine Freundin schickte mir zum Jubiläum eine E-Card mit einem Banner auf dem Stand: "Hallelulja. Congratulations. Way to go!" Das fasst zusammen, wie ich mich fühle...dankbar...hallelulja...ein bisschen Stolz auf mich...Gratulation...und...ahnend, dass noch ein ganzes Stück Weg vor mir liegt...Way to go...
Ich freu mich....

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Montag, Februar 15, 2010

Krass ermutigt


Gerade habe ich mir - als Bettlektüre - noch mal alle Feedbacks durchgelesen, die mir Leute zu meinem heutigen 10-jährigen Firmenjubiläum in die Lesbar geschrieben haben. Was mich bewegt und berührt, ist dass Menschen nicht nur allgemein geschrieben haben "Down to Earth ist ein toller Verlag"....sondern sehr persönlich berichten, was es ihnen das, was ich und mein Team gemacht habe(n), bedeutet.
Von Dingen kann man vielleicht sagen: "Das ist schön!" und drückt damit schon viel aus. Aber wenn es gelingt einem Anderen Menschen mitzuteilen "Das, was du getan hast, bedeutet mir..." spürt man tiefe Verbindung. Und man erfährt Dinge vom Anderen, die man ohne die Mitteilung nicht gewusst hätte. Echte Schätze. Ich genieße das.

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